About
Accounts
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
Click here to check if anything new just came in.
April 05 2012
“ Der Verstand des Menschen ist von dreierlei Art. Entweder begreift er die Sache mit eigenem— Niccolo Machiavelli
Scharfsinn
oder erst, wenn sie ihm von anderen erklärt worden ist,
oder drittens: er begreift weder von
selbst, noch was ein anderer ihm darlegt. ”
April 04 2012
February 02 2012
January 24 2012
January 15 2012
Play fullscreen
Im Zentrum des Rasenden Stillstands
Verehrtes Publikum, es macht keinen Spass den bissigen Hund zu spielen aber in diesem Fall scheint es sich nicht vermeiden zu lassen.
Es ist für uns ein ausserordentliches Ärgernis als Protagonisten und
Namensgeber für einen Film herhalten zu müssen, den wir für fast grundweg missraten halten.
Um es kurz zu machen: Dieser Film hat nichts mit dem zu tun, was uns auf dieser US-Tour wichtig und interessant erschien. Er zeichnet ein von Clichés und Banalitäten geprägtes Amerikabild und unterschlägt die unzähligen Begegnungen mit Leuten, die ein viel vielschichtigeres Verhältnis zu dem US-amerikanischen System und ihren Lebensverhältnissen haben, als der Film bereit ist zu erzählen.
Er ignoriert das Selbstverständnis und den Kontext der Band und konstruiert ganz gegen dieses Selbstverständnis Hauptdarsteller und Statisten. Er montiert aus Interviewpassagen Aussagen, die das Gesagte teilweise auf hanebüchene Weise entstellen.
Außerdem wird um einem filmschulischen Spannungsbogen gerecht zu werden, alles einer bleiernen Tristesse unterworfen, die schon aus dramaturgischen Gründen volle Konzertsäle, differenzierte Diskussionen und rauschende Partys (all das gab es) nicht zuzulassen scheint.
Die Reaktion des Regisseurs auf diese Kritik ist, ein für sich in Anspruch
nehmen, es würde sich bei diesem Film um seine ganz subjektive Sicht
handeln. Wir halten dieses Argument unzulässig. Insbesondere die Kameraführung vermeidet jegliche Subjektivität. Die oft klassisch spielfilmisch gehaltenen Einstellungen vermeiden peinlich genau jedes Sichbarwerden eines Autors.
Subjektivität ohne Subjekt wo gibt´s denn sowas?
Ausserdem werden in diversen Fällen, durch Weglassen oder Montage, kausale Zusammenhänge konstruiert, die entweder schlichtweg falsch sind, oder unserer Wahrnehmung völlig zuwidergehen. Verbreitete Ankündigungen in denen die Rede ist von: „Girlie-Groupies“ (was
bitte genau soll das sein und was haben wir damit zu tun?) und: “..Doch der Kampf um Anerkennung verbindet ..“( Aha, das Durchs-Stahlbad-Gehen-Motiv), oder das Siepmannzitat:“Golden Lemons ist das Ergebnis eines Alptraums“, lassen uns endgültig die Galle hochkochen und im falschen Film fühlen.
Es ist ein Windmühlenkampf gegen die vermeintliche Faktizität von Bildern ankämpfen zu müssen und gerade das kotzt uns ungemein an.
Im Vertrauen auf ihren Scharfsinn.
Verehrtes Publikum, es macht keinen Spass den bissigen Hund zu spielen aber in diesem Fall scheint es sich nicht vermeiden zu lassen.
Es ist für uns ein ausserordentliches Ärgernis als Protagonisten und
Namensgeber für einen Film herhalten zu müssen, den wir für fast grundweg missraten halten.
Um es kurz zu machen: Dieser Film hat nichts mit dem zu tun, was uns auf dieser US-Tour wichtig und interessant erschien. Er zeichnet ein von Clichés und Banalitäten geprägtes Amerikabild und unterschlägt die unzähligen Begegnungen mit Leuten, die ein viel vielschichtigeres Verhältnis zu dem US-amerikanischen System und ihren Lebensverhältnissen haben, als der Film bereit ist zu erzählen.
Er ignoriert das Selbstverständnis und den Kontext der Band und konstruiert ganz gegen dieses Selbstverständnis Hauptdarsteller und Statisten. Er montiert aus Interviewpassagen Aussagen, die das Gesagte teilweise auf hanebüchene Weise entstellen.
Außerdem wird um einem filmschulischen Spannungsbogen gerecht zu werden, alles einer bleiernen Tristesse unterworfen, die schon aus dramaturgischen Gründen volle Konzertsäle, differenzierte Diskussionen und rauschende Partys (all das gab es) nicht zuzulassen scheint.
Die Reaktion des Regisseurs auf diese Kritik ist, ein für sich in Anspruch
nehmen, es würde sich bei diesem Film um seine ganz subjektive Sicht
handeln. Wir halten dieses Argument unzulässig. Insbesondere die Kameraführung vermeidet jegliche Subjektivität. Die oft klassisch spielfilmisch gehaltenen Einstellungen vermeiden peinlich genau jedes Sichbarwerden eines Autors.
Subjektivität ohne Subjekt wo gibt´s denn sowas?
Ausserdem werden in diversen Fällen, durch Weglassen oder Montage, kausale Zusammenhänge konstruiert, die entweder schlichtweg falsch sind, oder unserer Wahrnehmung völlig zuwidergehen. Verbreitete Ankündigungen in denen die Rede ist von: „Girlie-Groupies“ (was
bitte genau soll das sein und was haben wir damit zu tun?) und: “..Doch der Kampf um Anerkennung verbindet ..“( Aha, das Durchs-Stahlbad-Gehen-Motiv), oder das Siepmannzitat:“Golden Lemons ist das Ergebnis eines Alptraums“, lassen uns endgültig die Galle hochkochen und im falschen Film fühlen.
Es ist ein Windmühlenkampf gegen die vermeintliche Faktizität von Bildern ankämpfen zu müssen und gerade das kotzt uns ungemein an.
Im Vertrauen auf ihren Scharfsinn.
Die Goldenen Zitronen
January 14 2012
January 07 2012
a-hahahaa... ungh!
January 03 2012
Trollapotheke
December 25 2011
Negatives Leben
December 21 2011
Wie nie wieder das Meer sehen
November 20 2011
November 11 2011
Older posts are this way
If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.







